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Titel des Projekts

30.06.2001
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Das Projekt


Überblick zum Forschungsprojekt: 


Name der 
Forschungsreferentin:

Stephanie Ihringer, M.A.

Wissenschaftlicher Leiter des Projektes:

Univ.-Prof. Dr. jur. Hermann Hill

Titel des Projektes:

Modernisieren lernen mit neuen Medien

Projekt auf Anregung von:

Univ.-Prof. Dr. jur. Hermann Hill

Finanzierung und Projektpartner:

Land Niedersachsen

Land Niedersachsen, vertreten durch das Niedersächsische Finanzministerium, Hannover

Projektlaufzeit:

1.7.1999 - 30.6.2001

Forschungsschwerpunkt:

Öffentlicher Dienst und Organisation

Kontaktadresse:

Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (FÖV)
bei der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften
Stephanie Ihringer, M.A.
Postfach 1409
D-67324 Speyer 

Telefon: ++49 (0) 6232 / 654-372 
Fax: ++49 (0) 6232 / 654-290 
E-Mail: ihringer@dhv-speyer.de



 

Forschungsvorhaben: 

Einführende Gedanken in die Thematik


   
     „Eine moderne und zukunftsfähige Landesverwaltung braucht vor allem eins: 
       
Menschen, die engagiert ihre Aufgabe wahrnehmen und bereit sind, sich neuen 
       
Herausforderungen zu stellen“, 


so die Einführung in das Personalentwicklungs-Rahmenkonzept für die niedersächsische Landesverwaltung. Arbeitsplatznahe, bedarfsgerechte und individuelle Weiterbildung wird immer wichtiger und daher die Grundlage für die Entwicklung eines Schulungskonzeptes für die Einführung des automatisierten Haushaltswirtschaftssystems Niedersachsen (HWS-Nds.) durch das niedersächsische Finanzministerium.

Im Auftrag des niedersächsischen Finanzministeriums soll untersucht werden, inwieweit es möglich ist, Schulung und Qualifizierung des Personals am eigenen Arbeitsplatz durchzuführen. Konkret geht es dabei um die Frage, ob und evtl. in welcher Form ein Computer-Based-Training (CBT) für das HWS-Nds. entwickelt werden soll.

Die Vorteile einer multimedialen, handlungsorientierten Lernumgebung liegen auf der Hand: 
  • der ökonomische Aspekt einer kostengünstigen Qualifikation der Mitarbeiter im Rahmen der Verwaltungsmodernisierung durch geringere Reise- und Schulungskosten 

  • die lern-psychologischen Perspektiven: Computergestützte Lernumgebungen haben gegenüber dozentenorientiertem Unterricht eine stärkere Anregungs- und gleichzeitig Unterstützungsfunktion, welche individuelle Lernaktivitäten bewirken; sie fördern die Erweiterung der Medien- und Problemlösekompetenz durch Erfahrung im Umgang mit neuen Lerntechnologien und aktivieren die Selbständigkeit der Mitarbeiter und entwickeln deren Entscheidungskompetenz.

Arbeits- und Lernprozesse sind dann derart eng miteinander verknüpft, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Arbeitstätige und Lernende in einer Person bei der Bewältigung bestimmter Arbeitsaufgaben sein können. Durch verwaltungsmodernisierende Maßnahmen rücken folglich Selbstlernkompetenz und der Erwerb von Softskills neben kognitiven Lerninhalten immer stärker in den Vordergrund, durch welche ein zeitgemäßes CBT herausgefordert wird. In dem Projekt soll daher untersucht werden, welche Rahmenbedingungen für den Einsatz neuer Medien in der niedersächsischen Landeswaltung gegeben sein müssen, um großflächige Lernprozesse möglichst effizient, flexibel und arbeitsplatznah anregen zu können.

 


Forschungsprojekt: Modernisieren lernen mit neuen Medien
Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung (FÖV) - Postfach 1409 - D-67324 Speyer
14. Juni 2001